Galizien und die Bukowina

29.08.2018 - 04.09.2018 (Nr. 18444)
Karpaten & Radetzkymarsch
 
Bis vor 100 Jahren gehörten die Regionen Galizien und Bukowina zur Donaumonarchie und erlebten in dieser Zeit eine kulturelle Blüte. Noch heute zeugen die liebevoll restaurierten Innenstädte von Lemberg und Czernowitz von der „guten alten Zeit". Erleben Sie landschaftliche Schönheiten und Kulturschätze in der abwechslungsreichen Landschaft zwischen den Wäldern der Karpaten, dem reißenden Fluss Pruth und dem Dnister-Strom!
 
29.8.: Anreise nach Lemberg
Flug von Wien nach Lemberg. Einst eine der größten Städte der Donaumonarchie und Hauptstadt Galiziens, ist die Stadt heute politisches, wirtschaftliches und kulturelles Zentrum der Westukraine. Das historische Zentrum versprüht den Charme der k. u. k. Monarchie. Sie sehen die St. Georgs Kathedrale und den Lytschakivsky Friedhof.
 
30.8.: Ausflug Brody & Olesko
Die Kleinstadt Brody erlebte unter österreichischer Herrschaft eine wahre Blüte und wurde schon von Maria Theresia zur Freihandelszone erklärt. Hier wurde auch der österreichische Schriftsteller Josef Roth, Schöpfer des Romans „Radetzkymarsch" geboren. Die Stadt Olesko war 1629 Geburtsort des großen Polenkönigs Jan Sobieski, der viele Jahre später maßgeblich am Sieg gegen die Türken vor Wien beteiligt war. Nach einem schmackhaften Mittagessen Besuch des Schlosses aus dem 14. Jh.
 
31.8.: Lemberg – Rohatyn – Halitsch – Stanislaus – Karpaten
Fahrt südwärts nach Rohatyn. Besuch der eindrucksvollen Holzkirche aus dem 17. Jh. (UNESCO-Weltkulturerbe). Weiterfahrt nach Halitsch. Seit dem 12. Jh. befand sich rund um den Ort der Sitz des Fürsten von Halitsch. Nach einem Aufenthalt im reizvoll restaurierten Ortskern von Stanislaus, dem heutigen Iwano Frankiwsk, geht die Reise weiter in das Karpatenvorland, das von Hügeln, Wäldchen und üppigen Wiesen geprägt wird. Abendessen mit Folklorebegleitung.
 
1.9.: Karpaten – Kolomea – Czernowitz
Fahrt durch die Gebirgslandschaften der Karpato- Ukraine. Die bewegte Geschichte der Stadt Kolomea, reicht bis in das 13. Jh. zurück. Polen, Litauer und Krimtataren hinterließen hier ihre Spuren, bis Kolomea von 1772 bis 1918 Teil des Habsburgerreiches wurde. Die Stadt ist berühmt für ihre Museen wie z.B. das Ostereimuseum. Abends erreichen Sie Czernowitz.
 
2.9.: Czernowitz
Die Stadt war als Hauptstadt des Kronlandes Bukowina Schmelztiegel der verschiedensten Nationalitäten und Religionen. Das Zentrum der Stadt, mit seinen historischen Bauten aus der Zeit der Donaumonarchie, ist liebevoll und aufwändig restauriert. Interessant sind u.a. der Jüdische Friedhof und die Metropolitenresidenz (UNESCO-Weltkulturerbe).
 
3.9.: Ausflug in die Region Podolien
Landschaftlich reizvoll liegt Chotyn am Fluss Dnister. Fotostopp an der Burganlage am Flussufer. Danach geht es nach Kamjanez-Podilskyj. Sie sehen u.a. die katholische Peter-Paul-Kathedrale, die Dominikanerkirche und die eindrucksvolle Holzkirche (18. Jh.).
 
4.9.: Heimreise
Transfer zum Flughafen in Stanislaus und Rückflug nach Wien.
 
 
Pauschalpreis € 999,-
EZ-Zuschlag € 290,-
 
Leistungen: Flüge Wien-Lemberg/Stanislaus-Wien (Economy), Flughafentaxen (€ 123 lt. Stand vom 18.4.17; veränderbar), 6x Nächtigung/Frühstück, 3x Mittagessen, 5x Abendessen, 1x Folkloreabendessen, Rundreise im örtl. Reisebus, Eintritte: Metropolitenresidenz Czernowitz, Burg Kamjanetz Podilskyj, Ostereimuseum in Kolomea, Heimatkundemuseum der Huzulen, Holz-kirche von Rohatyn, Lytschakiwer Friedhof in Lemberg, Schloss Olesko, Besuch eines Marktes, Örtliche deutschsprachige Reiseleitung
 
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